Gemeindevision - Gemeinsam gestalten wir unsere Zukunft!

25 DÖRFER - 9.751 MENSCHEN - EIN LEITBILD

"Unsere Gemeinde an die Anforderungen der Zukunft anzupassen und gleichzeitig unsere hohe Lebensqualität zu sichern und weiter auszubauen ist das Ziel", so Bürgermeister Gerald Höchtel.

Ein Perspektivenwechsel und ein Blick über den Tellerrand können viel dazu beitragen, visionäre Ideen für Gemeinden auf den Boden zu bringen. Mit geeigneten Werkzeugen und Strategien unterstützt die NÖ Dorf- & Stadterneuerung Gemeinden dabei die vorhandenen Ressourcen - der örtlichen Gegebenheiten und ihrer Menschen - zu erkennen und zu bündeln. Mit aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entsteht eine Gemeindevision, also ein Leitfaden für langfristige Ziele, ein Ratgeber zur Prioritätensetzung und Kompass für künftige Gemeinde-Entscheidungen.

eine Gruppe von Kreisen mit Text


Übergeordnete Strategien und Zielsetzungen

Bei der Erstellung der Gemeindevision wird auf vorhandene kommunale, regionale, landesweite bzw. nationale Strategien (wie etwa die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“, Klimaziele, Hauptregions- oder Kleinregionsstrategien) Rücksicht genommen. Das erstellte Leitbild leistet damit auch einen Beitrag zur Erreichung übergeordneter Zielsetzungen.

Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Bei einem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen (United Nations, UN) im September 2015 wurde die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. Alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, darunter auch Österreich, verpflichten sich zur Umsetzung von 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs1) auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene.

Auch das Land Niederösterreich nimmt in den NÖ Dorf-, Stadt- und Regionsentwicklungsrichtlinien 2024 Bezug auf die UN-Nachhaltigkeitsziele. Konkret bedeutet dies etwa die Förderung der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungsprozessen und Steigerung der Lebensqualität für die Bevölkerung, die Förderung von regionalen Stärken und Wirtschaftskreisläufen, ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen und die Stärkung von Ortskernen und zentralen öffentlichen Bereichen.

Klimaziele 2030 (Land Niederösterreich)

Im Juni 2019 wurde der Klima- und Energiefahrplan3 im Niederösterreichischen Landtag beschlossen. Niederösterreich will bis 2030 u. a. frei von Öl werden, verstärkt auf e-Mobilität setzen und die Energiewende weiter vorantreiben.

Die konkreten Zielvorgaben bis 2030 lauten:

  1. Photovoltaik: 10% der am Gemeindegebiet befindlichen Photovoltaik-Leistung, wird von der Gemeinde selbst umgesetzt
  2. Raus aus Öl: alle gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen sind ölfrei beheizt
  3. Straßenbeleuchtung: 100% der Straßenbeleuchtung ist auf LED umgestellt
  4. Wärmeverbrauch: Wärmeverbrauch aller öffentlicher Gemeindegebäude max. 50 kWh pro m² und Jahr (denkmalgeschützte Gebäude ausgenommen)
  5.  e-Mobilität: 100% der Fahrzeuge M1 (PKW) + N1 (kleine Nutzfahrzeuge) im Gemeindefuhrpark sind klimafreundlich
  6. Klimaanpassung: insgesamt 100 Punkte in folgenden Themenfeldern
    1. Strategie für Klimawandelanpassung
    2. Biodiversitätsfördernde und klimaangepasste Grünraumgestaltung im öffentlichen Raum (innerorts und außerorts)
    3. Sparsamer Umgang mit der Ressource Boden
    4. Regen- und Trinkwassermanagement
    5. 40 Bonuspunkte für Biodiversitätsflächen (z.B. Blumenwiesen, Baumgruppen, Hecken, angepasstes Mähmanagement bei Straßenböschungen etc.)

Unsere Gemeinde

Die Marktgemeinde Sieghartskirchen erstreckt sich auf rund 61,7 km² im Bezirk Tulln. Sie liegt im Übergangsbereich vom Tullnerfeld zum Alpenvorland. Mit 7 814 Hauptwohnsitzen und 1.937 Nebenwohnsitzen zählt die Gemeinde insgesamt 9.751 Einwohner – eine stabile, leicht wachsende Entwicklung.

Auf einen Blick - Zahlen. Daten. Fakten.

Altersgruppen nach GeschlechtFlächenanteil der Gemeinde
Ein Diagramm einer Familie
Wohnbevölkerung gesamt: 7.813 
(Stand: 01.01.2025)
Ein farbenfroher Kreis mit Text(Stand 31.12.2024)
Wirtschaft - ArbeitsstättenKlima - Bodenversiegelung
ein weißes rechteckiges Schild mit blauem TextEin Diagramm einer Anzahl von Personen


Ausssage zu SieghartskirchenBeurteilung von Bereichen und Angeboten
ein Diagramm mit Zahlen und einer Anzahl von PersonenEin Diagramm mit unterschiedlich gefärbten Balken
Im April und Mai 2025 wurde eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt, 391 Antworten waren verwertbar. Einige Fragen dienten der Beschreibung der Gemeinde aus Bevölkerungssicht.



Evaluierung

Die Gemeinde hat bis zum Zeitpunkt des aktuellen Prozesses noch an keiner der Landesaktionen (Dorferneuerung, Stadterneuerung, Gemeinde21, bestehend bis 31.12.2023) teilgenommen. In einigen Katastralgemeinden gibt es Vereine, die im Sinne der Dorferneuerung arbeiten (Ortsverschönerung, Dorfgemeinschaft, etc.), drei davon haben sich seit der Neuorientierung der NÖ Dorf- und Stadterneuerung dem Dachverein angeschlossen und die Aufgaben und Ziele der Dorferneuerung neu in ihre Statuten aufgenommen (Abstetten, Sieghartskirchen, Ried).

Zur Arbeit der Dorferneuerungsvereine zählt natürlich auch die Umsetzung von neuen Projekten, die zum Beispiel über die „Stolz auf unser Dorf“ Förderung finanziert werden können.

Das Projekt "Genüsslich begegnen" wurde 2025 vom "Verein für Ortsbildpflege Ried" bei der neuen Kleinprojektförderung im Rahmen der Aktion "Stolz auf unser Dorf" eingereicht.

Die Vereine

Verschönerungs- und Dorferneuerungsverein Abstetten:

Der Verschönerungs- und Dorferneuerungsverein Abstetten führt eine Reihe von Aktivitäten und Veranstaltungen durch. Neben Herbst und Frühjahrsputz finden auch mehrere Feste statt (Kinderfest, Grillfest). Natürlich übernimmt der Verein auch Verschönerungstätigkeiten und legt bei der Gestaltung von öffentlichen Plätzen mit Hand an.

Verschönerungsverein Sieghartskirchen:

Der Verschönerungsverein Sieghartskirchen besteht seit 21.04.1967 und ist mit der Satzungsänderung am 3.4.2024 dem Dachverein der NÖ Dorf- und Stadterneuerung beigetreten.

Der Verein bezweckt die Erreichung der Ziele der Dorferneuerung und ist für alle Bürger:innen offen.

Verein für Ortsbildpflege Ried:

Der Verein für Ortsbildpflege Ried ist der jüngste Verein in Sieghartskirchen. Er wurde am 28.01.2024 in Ried am Riederberg gegründet und als Dorferneuerungsverein in den Dachverband aufgenommen.

Projekte der letzten Jahre

Die Bevölkerung war im Rahmen der Umfrage auch aufgerufen, einige Projekte der letzten Jahre zu beurteilen.

ein Diagramm mit Zahlen und Prozentsätzen


Leitbild

Der Leitbildprozess gliedert sich grundsätzlich in eine Analyse der IST-Situation und eine darauf aufbauende Definition von Entwicklungszielen.

Das vorliegende Leitbild wurde in Zusammenarbeit von Gemeindevertreterinnen und -vertretern und der Bevölkerung unter Moderation durch die Dorf- und Stadterneuerung erstellt.

Der Prozess umfasste folgende Projektschritte:

  • Im März 2025 fanden Erstgespräche mit dem Bürgermeister und der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zur Abstimmung von Terminen und Inhalten statt.
  • Im April 2025 startete die Bevölkerungsbefragung, an der 391 Personen teilnahmen. Die 25 Katastralgemeinden waren recht gut vertreten. Die Fragen nach positiven und negativen Aspekten in der Gemeinde sowie Projektideen wurden bereits in vier örtliche Bereiche geclustert, um die sehr weitläufige Gemeinde gut abbilden zu können.

Eine Tabelle mit Text und Zahlen

  • Im Juni 2025 fanden vier Ortsgespräche in oben genannten räumlichen Einheiten statt, es fanden sich Lokale in den oben fett gedruckten Orten. Insgesamt erreichten die Ortsgespräche ca. 90 Personen.
  • Im Juni und August 2025 fanden die Auftaktveranstaltung und der Zukunftsworkshop statt, bei denen in mehreren Themenbereichen Zielsetzungen und Projektideen diskutiert wurden.
  • Im Juli 2025 fand der Workshop zur Ortskernabgrenzung statt.
  • Parallel dazu wurden die Ergebnisse in die Gemeindevision eingearbeitet, aus den Themenbereichen des Zukunftsworkshop ergab sich das Leitbild mit den Leitzielen sowie ersten Projektideen.
  • Am 11. September 2025 wird das Leitbild im Gemeinderat beschlossen.

ein Diagramm von Menschen und ein Diagramm einer Werkstatt

Grundlagen - Stärken und Schwächen

Die Stärken und Schwächen ergaben sich aus der Bevölkerungsbefragung. Um ein möglichst gutes Bild nicht nur von der gesamten Gemeinde, sondern auch von den Katastralgemeinden zu bekommen, wurden die Stärken und Schwächen einerseits für die gesamte Gemeinde, andererseits aber „für meinen Wohnort“ abgefragt. Entsprechend konnten die Teilnehmer:innen an der Befragung ihre Sichtweise differenzierter abgeben, gleichzeitig ergaben sich für die Katastralgemeinden kleinräumigere Handlungsempfehlungen.

Stärken GesamtgemeindeSchwächen Gesamtgemeinde
ein weißer Hintergrund mit blauem und gelbem TextEin Screenshot eines Computers

Strategieziele für Sieghartskirchen

  • Die Verbesserung der Verkehrssituation im Hauptort und in den Katastralgemeinden trägt maßgeblich zur Lebensqualität bei. Wir setzen immer wieder passende Maßnahmen zur Reduktion der Verkehrsbelastung, zur generellen Verkehrsberuhigung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Gleichzeitig sind uns der Erhalt und der Ausbau der sozialen Mobilität große Anliegen.
  • Sieghartskirchen ist mehr als die Summe seiner Teile. Die Verbindung der Katastralgemeinden – sozial und infrastrukturell – ist dabei ein zentraler Punkt.
  • Maßvolles Wachstum ist Potenzial und Auftrag. Wir bemühen uns um unsere neu zugezogenen Einwohner:innen und passen die Infrastruktur laufend an.
  • Der Erhalt der Nahversorgung ist für eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität essenziell – auch in den Katastralgemeinden. Wir sind offen für neue Formen der Nahversorgung und unterstützen bzw. initiieren Initiativen dazu.
  • Kommunikation ist uns wichtig. Eine konstante zeitgemäße Versorgung der Bevölkerung mit allen nötigen Informationen ist zentral für ein gutes Gemeindeleben. Dabei legen wir Wert auf Zwei-Wege-Kommunikation und binden die Bevölkerung in die Weiterentwicklung der Informationskanäle ein.
  • Sieghartskirchen zeigt sich zunehmend resilient im Falle von Extremwetterereignissen. Dabei legen wir neben der ständigen Weiterentwicklung in technischer Hinsicht ebenso großen Wert auf die Einbeziehung der Bevölkerung – nur mit Anstrengung aller Beteiligten können wir Extremwetterereignissen bestmöglich begegnen.


Projektideen

Ausgewählte Projekte wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Gemeindeverwaltung im Rahmen des Zukunftsworkshops näher beschrieben. Sie werden hier je Themenfeld wiedergegeben.

ProjekttitelProjektinhalt
Generationenplatz – RathausparkErrichtung eines kombinierten Spiel- und Bewegungsparks mit Spielgeräten für Kinder, Fitnessgeräten für Erwachsene, Sitz- und Schattenbereichen, barrierefreien Wegen und Begrünungsmaßnahmen. Verbindungswege zwischen den Freizeitangeboten. Motorik-Park für Kinder und Jugendliche
Umbau JugendtreffSanierung und Modernisierung der Innenräumlichkeiten mit adäquater Anpassung an die Bedürfnisse der Jugendlichen. Geplant sind verschiedene Freundestreff-Zonen, Chill-Ecken, ein Tischtennistisch, Billardtisch, Beamer mit Leinwand, freies Internet über WIFI4U, Überwachungskameratechnik, eine Teeküche, sowie Safezonen für vertrauliche Gespräche mit Jugendarbeitern und ein automatisches Zugangssystem.
Blühpaten – Danke für die PflegeEinführung eines Anerkennungssystems für Pflegeleistungen von Rabatten und Grünflächen durch Verschönerungsvereine. Jede vom Verein gepflegte Fläche erhält ein einheitliches, wetterfestes Schild mit der Aufschrift „Gepflegt von [Vereinsname] / [Name der Person] – Danke für Ihren Einsatz für unsere Gemeinde“. Die Gestaltung erfolgt in einem ansprechenden und einheitlichen Design, das den Wiedererkennungswert steigert.
Veranstaltung und Mappe für Zuzügler:innen4x im Jahr Einladung aller neu zugezogenen Bürger:innen zu einer Informationsveranstaltung im Gemeindeamt. Vorstellung der Gemeindevertretung, Services, Infrastruktur, Vereine, Bildungseinrichtungen und Angebote für alle Lebensbereiche. Ausgabe einer „Willkommensmappe“ mit Infomaterialien und kleinen Gemeinde-Giveaways.
Genuss-Treffpunkt Hauptplatz – Café und Begegnungsraum in Ollern

Umbau und Ausstattung der Räumlichkeiten zu einem stilvollen Café mit Lounge-Charakter.

Angebot: Kaffee & Kuchen, kleine Snacks & Suppen, Wein & Cocktails, Softdrinks.

Zusatzangebote: Musik & Lounge-Atmosphäre, monatliche Jugendveranstaltungen („Aus der Gemeinde – für die Gemeinde“) mit Vorträgen, Erfahrungsaustausch und kreativen Workshops.

Räumlichkeiten: Empfang & Garderobe im Vorraum, Bartheke, Sitzbereiche mit Tischen & Lounge-Möbeln, Sommerterrasse mit Beschattung.

KulturpavillonUmfassende Sanierung und Erweiterung des Kulturpavillons auf rund 300 Sitzplätze. Geplant sind die Modernisierung der gesamten Innen- und Außengestaltung, Einbau modernster Bühnen-, Licht- und Tontechnik, klimafreundliche Klimaanlage und Lüftung, barrierefreier Zugang zu allen Bereichen, flexible Bestuhlung sowie ein moderneres und repräsentatives Erscheinungsbild des Gebäudes. Größerer Backstage-Bereich für Künstler. Mehr Lagerfläche.
Pezi-Bühne – kleines Theater für Jung und Alt

Konzept „Pezi Bühne“ – Kleines Theater für Jung und Alt

Leitidee

Die Pezi Bühne ist ein kleines, liebevoll gestaltetes Theater, das sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Ziel ist es, einen kulturellen Begegnungsort zu schaffen, an dem sich fantasievolle Unterhaltung, künstlerische Qualität und Gemeinschaft verbinden.

Kernbotschaft:

„Klein in der Größe, groß in der Wirkung – Theater für alle Generationen.“

Zielgruppen

• Kinder (3–12 Jahre) → Figurentheater, Kasperl & Pezi, Märchenadaptionen, interaktive Theaterstücke, Workshops

Familien → Familiennachmittage mit Theater, Musik und Mitmachaktionen

• Jugendliche & Erwachsene → Kleinkunst, Lesungen, Musikabende, Improtheater, Satire, Kabarett

• Senior*innen → Nostalgie-Programme, Theateraufführungen, Lesungen, Musiktheater

Programmstruktur

1. Kinderprogramm (vormittags / nachmittags)

• Figurentheater & Puppenspiel (Pezi, Kasperl, Märchenklassiker)

• Interaktive Geschichtenstunden mit Musik und Bewegung

• Bastel- und Theaterworkshops

• Schul- & Kindergarten-Vorstellungen als Sondertermine

• Kinderaufführungen

2.  Erwachsenenprogramm (abends)

• Kabarett & Satire (lokale und überregionale Künstler*innen)

• Lesungen & Literaturabende

• Improvisationstheater (Publikum beteiligt sich an Themen)

• Theaterklassiker in Miniaturform (moderne, kompakte Inszenierungen)

Kontrolle RadwegeDie bestehenden eingetragenen Radwege sollen abgefahren werden, dabei wird kontrolliert, ob Verkehrsschilder richtig angebracht sind, ob die Radwege ausreichend beschildert sind, außerdem können neuralgische Punkte betreff Verkehrssicherheit und mögliche Verbesserungen aufgenommen werden.
EMIL, der soziale Bedarfsfahrtendienst in Sieghartskirchen
EMIL Sieghartskirchen Als gemeinnütziger Verein fördert EMIL die Mobilität in unserer Gemeinde. Egal ob jung oder alt – EMIL bewegt alle Bürgerinnen und Bürger von Sieghartskirchen!
Evaluierung Tempolimits
Laufende Evaluierung von Tempolimits und kleineren straßenverkehrsrechtlichen Maßnahmen (z. B. neue Beschilderungen, Verlagerung von Gefahrenzonen, kleinere bauliche Maßnahmen, Ergänzung von Hinweis- oder Bodenmarkierungen). Fokus liegt auf rasch und kostengünstig umsetzbaren Veränderungen mit hoher Wirkung auf Verkehrssicherheit und Lebensqualität.
jährlicher Katastrophenschutz-Abend
Jährliche Veranstaltung mit Infoständen, Vorführungen, Mitmachstationen und Vorträgen zu Katastrophenschutz, Hochwasserschutz, Erster Hilfe und Selbstschutzmaßnahmen.
Hauptplatzgestaltung Ollern
Erarbeitung eines Gestaltungskonzepts für den Hauptplatz in Ollern unter Berücksichtigung von Aufenthaltsqualität, Begrünung, Verkehrssicherheit und Infrastruktur (z. B. Radabstellanlagen, Sitzgelegenheiten, Pflanzflächen, Beleuchtung). Umsetzung in mehreren Phasen je nach Budget- und Förderlage.

Zusammenfassung und Ausblick

Im Rahmen des sehr knapp angelegten Gemeindevisionsprozesses ist einiges an Potenzial sichtbar geworden, nicht nur thematisch, sondern vor allem auch bei der Bevölkerung. Nun gilt es sicherlich, das Potenzial und die Möglichkeiten für die teilnehmenden Personen und weitere Gruppierungen (Dorferneuerungsvereine, etc.) zu unterstützen und die Bevölkerung als wertvolle Ressource zu sehen. Ob dieser Prozess letztlich extern begleitet wird, zum Beispiel im Rahmen der bundesweiten Aktion „familienfreundliche Gemeinde“ oder auch eines Ortskernentwicklungsprozesses, bleibt natürlich der Gemeinde überlassen.

Fest steht, dass Sieghartskirchen in positiver wie auch negativer Hinsicht (letzteres zum Beispiel in Hinblick auf die Verkehrsthematik) eine sehr bunte Gemeinde mit vielen Herausforderungen ist. Die Weitläufigkeit durch die zahlreichen Katastralgemeinden macht die Verwaltung sicher nicht einfacher, die Anforderungen an die Erhaltung der Lebensqualität, aber auch die Aufgaben der Gemeindeverwaltung sind vielfältig.

Der Prozess zur Gemeindevision hat jedenfalls Möglichkeiten aufgezeigt, es ist der Gemeinde zu wünschen, dass einige davon auch umgesetzt werden können.


Sieghartskirchen_ISEK_Endversion_Sept25.pdf herunterladen (3.48 MB)

Zuständig


Philip Gotthart, BA
Kontaktdaten von Gotthart Philip, BA
NameGotthart Philip, BA
AmtsgebäudeGemeindeamt 1. OG
Telefon+43 2274 5005 21
Faxnummer+43 2274 5005 48
Mobiltelefon+43 660 8903745
E-MailE-mail senden
BüroÖffentlichkeitsarbeit